Lutz Engelhardt ist Vorsitzender des Hildesheimer Kreisverbandes der Querdenkenpartei „Die Basis“. Der Grafikdesigner nimmt auch regelmäßig an Demonstrationen des Querdenkenspektrums teil.


Informationen zu Neonazis aus der Region Hildesheim
Lutz Engelhardt ist Vorsitzender des Hildesheimer Kreisverbandes der Querdenkenpartei „Die Basis“. Der Grafikdesigner nimmt auch regelmäßig an Demonstrationen des Querdenkenspektrums teil.


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Johannes Knoch, Besitzer des Last Resort, ehemals Blood and Honour, heute Nordbund.



Links: Dominic Brandes Mitte: Dieter Riefling Rechts: Rieflings Nachbar






Shaleen Fuller, Influencerin, AfD



Felix Angermann, AfD



Jula Sophie Knieke, Lukreta, AfD



Maja und Letizia Lins, Lukreta, AfD

Links: Oliver Schmidt, Naziszene



Aljoscha Raschke, Naziszene



Ingo Bittner, Querdenken

Baerfelz, Querdenken



Marcus Griese, Naziszene

Aus dem Querdenken Kernteam


Andreas Otto Habich, Querdenken


Tecwyn Williams, Querdenken


Robin Schröder, Querdenken


Maik Juhe, Reichsbürgerszene


Mathias Jünemann, Reichsbürgerszene

Reichskanzler Norbert Schittke, Reichsbürgerszene

Michael Fritsch, Reichsbürgerszene


Ben Bannier, Junge Nationalisten


Mark Senß, Walk the Line


Bertino Adler, Adler Versand

Achim Heide, Naziszene

Lisa Virchow und Anna Schneider, Naziszene

Martin Schüttpelz, Naziszene






Karl Norbert Richter, Reichsbürger




Im Sturmfest Erdverwachsen Shirt: Andre Goldfuhs aus Sarstedt




Die Schwestern Maja und Letizia Lins sind dem antifeministischen, klerikalen und extrem rechten Spektrum zuzuordnen. Als „Influencerinnen“ posten sie unter “rasende_rebellen“ (vormals „the.right_stuff”) auf Instagram Videos. Sie sind Anfang 20, kommen ursprünglich aus Bad Salzdetfurth. Beide studieren Lehramt in Hannover. Ihr Content ist eine Mischung aus TikTok Trends rechtsgedreht und Tradwife-Roleplay. Dabei fällt auf, dass sie zwar versuchen lustigen Content zu produzieren, die politische Botschaften aber sehr plakativ und rechtsextrem sind. Hinterm Berg halten sie mit ihren Ansichten nicht.


Auch in real life sind sie sehr umtriebig und in verschiedene rechte Kreise vernetzt. Erstmals auf einer rechten Demonstration waren sie unseres Wissens nach bei Querdenken Protesten in Göttingen. Hier waren sie in Begleitung weiterer Familienmitglieder.


Nach der Zeit in Göttingen fingen die beiden ein Studium für Geschichte und Deutsch auf Lehramt an der Leibniz Uni Hannover an und zogen dafür nach Rethen. Fortan betätigten sie sich innerhalb der extrem rechten Frauengruppe Lukreta, dem weiblichen Pendant zur Identitären Bewegung. Diese Gruppe wurde 2019 gegründet und befindet sich im Vorfeld AfD. Sie machen auf Tradwifes und sind einfach als queerfeindlich, frauenfeindlich und rassistisch zu verstehen. Neben dem Erstellen von zahlreichem Content auf Social Media, besuchten sie zahlreiche Meet Ups, Demonstrationen und PR Aktionen von Lukreta in verschiedenen Städten. Auch lokal versuchen sie eine Gruppe aufzubauen, so luden sie bereits zu einem Meet Up in Hannover, sowie einem in Hildesheim.


Neben Lukreta betätigen sie sich dabei auch noch zusätzlich innerhalb der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“. So waren sie bei der Neugründung der AfD Jugend am 19.11.2025 in Gießen dabei, ebenso wie bei der Gründung des niedersächsischen Landesverbandes am 21.02.2026 in Brettorf.


Lokal pflegen sie Kontakt zur AfD Hildesheim, insbesondere zu Jula Sophie Knieke, welche sich gleichermaßen bei Lukreta betätigt. So waren sie zum Beispiel am AfD Infostand in der Hildesheimer Innenstadt am 17.10.2025. Bei einem Sommerfest ließen sie sich gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern der AfD Hildesheim ablichten.


Jula Sophie Knieke betätigt sich innerhalb der extrem rechten Frauengruppe Lukreta, sowie der AfD Jugendorganisation „Generation Deutschland“. So war sie als Delegierte des AfD Kreisverbandes auf dem Gründungstreffen der Generation Deutschland Niedersachsen in Brettorf am 21.02.2026, sowie zahlreichen Treffen von Lukreta.




Felix Angermann ist im Sicherheitsgewerbe tätig und seit dem 17.10.2025 AFD Mitglied. Neben seiner Beteiligung an AfD Infoständen nimmt er außerdem gelegentlich an den Montagsspaziergängen der Querdenker teil. Seine Partnerin Tatjana K. ist ebenfalls dabei.
Zudem steht er im Verdacht für zahlreiche extrem rechte Sticker und Schmierereien im Stadtgebiet verantwortlich zu sein.



Die von Sozialleistungen lebende Shaleen Fuller (*1998) aus Banteln (Gronau/Leine) ist die bekannteste Aktuerin der AfD Hildesheim. So hatte ihr alter Instagram Account immerhin 33,6 Tsd. Follower. Auf ihrem neuen Account konnte sie erneut mehrere Tausend Follower generieren. Die alleinerziehende Mutter postet allerhand KI generierten Content, oft mit rassistischen und nationalistischen Parolen. Es bleibt zu vermuten, dass sie den leeren Geldbeutel, durch die Bekanntheit auf Social Media, füllen möchte.


Sie ist seit 2025 auch im Vorstand der AfD Hildesheim als jugendpolitische Sprecherin aktiv und kandidiert bei der Kommunalwahl 2026 für den Samtgemeinderat Leinebergland.

Bei der Gründung der AfD Jugend in Gießen im November 2025 erlangte sie kurz zweifelhafte Bekanntheit, als sie unter dem projizierten Schriftzug “Hitlerjugend” tanzte. Außerdem läuft derzeit (Juni 2026) ein Strafverfahren wegen Billigung von Straftaten, weil sie das Verbreiten einer verbotenen SA Parole durch Björn Höcke auf Instagram unterstützte.
Seit dem Frühjahr 2026 nimmt sie regelmäßig an den Protesten der Hildesheimer Querdenken Szene teil.

Auf dieser Seite werden Neonazis und extrem rechte Strukturen öffentlich gemacht. Die Recherchen dienen dabei dem Zweck die extreme Rechte zu isolieren und deren Handlungsspielraum zu verringern. Oft handelt die extreme Rechte im Verborgenen, weil ihr Handeln strafrechtlich relevant und gesellschaftlich geächtet ist. An dieser Stelle stellt uns die AfD jedoch vor eine Herausforderung. Ihr Denken ist ebenfalls menschenverachtend, ihre Strukturen und Akteure jedoch öffentlich und erfährt kaum gesellschaftlicher Ächtung. Auf Nazimelder jede Person aus der AfD darzustellen, würde leider nicht nur unsere Kapazitäten sprengen, sondern führt auch ins Leere. Die Aktiven der AfD stehen ohnehin allesamt mit Namen und Foto auf den entsprechenden Websites der Partei. Es ist öffentlich bekannt, wer sie sind und was sie Treiben. Immer weniger Menschen finden Anstoß daran. In Bockenem hat Felix Mull als Bürgermeisterkandidat der AfD nicht trotz seines rechten Weltbildes gute Chancen zum Wahlsieg, sondern gerade deswegen.
Dennoch beobachten wir die Strukturen und Personalien der AfD genau. Wir wollen in diesem Beitrag einen groben Überblick über die AfD Hildesheim geben und Personen vorstellen, die sich insbesondere innerhalb der AfD und gleichzeitig in extrem Rechten Organisationen betätigen.
AfD Hildesheim, ein Überblick
Die Stadtratsfraktion der Hildesheimer AfD hat im Ostertor ein Büro. Die AfD sitzt seit 2016 im Hildesheimer Stadtrat, mittlerweile ebenso im Kreistag, im Stadtrat in Sarstedt und im Samtgemeinderat Leinebergland.


Für die Kommunalwahl 2026 kandidiert sie für weitere Räte und speziell auch um das Amt des Bürgermeisters in Bockenem und Lamspringe. Die Partei war in Hildesheim immer dem rechten Flügel zuzuordnen und hatte nie Berührungsängste mit Neonazis. Der Stadtratsabgeordnete Michael Körber war 2020 beispielsweise bei der ersten Kundgebung gegen die Maßnahmen zur Covid-Bekämpfung (damals von einem FDPler organisiert) zusammen mit Johannes Welge anwesend. Bei einem Infostand der AfD am 17.10.2025 beteiligten sich extrem rechte tschetschenische Nationalisten unter Führung des Noah Krieger (Murat Dadaev). Bei einem Infostand der AfD in Elze am 13.09.2025 beteiligt sich der Neonazi Oliver Schmidt.


Bisher war die AfD in Hildesheim eher ein trostloser Haufen aus alten Männern. Ihre Aktivitäten beschränkten sich auf Infostände zu Wahlen oder Veranstaltungen in Gasthöfen (gerne im Gasthaus Ohms in Heinde). Da wurde dann auch „Prominenz“ eingeladen, also Landtags oder Bundestagsabgeordnete.
In letzter Zeit haben sich einige junge AfDlerinnen dazu gesellt, die mehr Energie in den Laden bringen. Die Anzahl der Infostände, vor allem in den Dörfern rund um Hildesheim, hat 2025 stark zugenommen. Auffallend sind vor allem die jungen Frauen, die öffentlichkeitswirksam über Social Media für die AfD Hildesheim werben.
Shaleen Fuller ist davon sicherlich die bekannteste. 1998 geboren ist sie aufgewachsen in Banteln bei Gronau. Sie ist seit 2025 auch im Vorstand der AfD Hildesheim als jugendpolitische Sprecherin aktiv, vor allem aber versucht sie sich online Reichweite aufzubauen. Bei der Gründung der AfD Jugend in Gießen im November 2025 erlangte sie kurz zweifelhafte Bekanntheit, als sie unter dem projizierten Schriftzug “Hitlerjugend” tanzte. Außerdem läuft derzeit (Juni 2026) ein Strafverfahren wegen Billigung von Straftaten, weil sie das Verbreiten einer verbotenen SA Parole durch Björn Höcke auf Instagram unterstützte.
Die Schwestern Maja und Letizia Lins wollen gerne auch auf den Influencerinnen-Zug aufspringen und posten unter “rasende_rebellen“ (vormals „the.right_stuff”) auf Instagram Videos. Sie sind Anfang 20, kommen aus Bad Salzdetfurth. Beide studieren Lehramt in Hannover. Ihr Content ist eine Mischung aus TikTok Trends rechtsgedreht und Tradwife-Roleplay. Dabei fällt auf, dass sie zwar versuchen lustigen Content zu produzieren, die politische Botschaften aber sehr plakativ und rechtsextrem sind. Hinterm Berg halten sie mit ihren Ansichten nicht. Auch in real life sind sie sehr umtriebig, z.B. waren sie mit Shaleen bei der Neugründung der AfD Jugend in Gießen dabei. Eins ihrer Lieblingsthemen ist es auch, gegen das Recht auf Abtreibung zu hetzen und ein rückständiges Frauenbild zu propagieren, weshalb sie auch bei Lukreta aktiv sind. Diese Gruppe wurde 2019 gegründet und befindet sich im Umfeld von AfD und Identitärer Bewegung. Sie machen auf Tradwifes und sind einfach als queerfeindlich, frauenfeindlich und rassistisch zu verstehen. Ebenfalls Mitglied von Lukreta und der AfD in Hildesheim ist Jula Sophie Knieke. Sie war für Hildesheim als Delegierte auf dem Gründungstreffen der Generation Deutschland Niedersachsen in Brettorf im Januar 2026. Auch sie verbreitet in ihren Social-Media-Kanälen neben AfD Werbung extrem rechte Propaganda.

Das Kernteam der Hildesheimer Querdenkenszene demonstriert jeden Montagabend in der Hildesheimer Innenstadt. Gelegentlich kommen Infostände an Samstagen oder anlassbezogene Mahnwachen, wie z.B. gegen die Bundeswehr hinzu. Darüber hinaus ist ein Teil der Gruppe bei vielen linken Veranstaltungen anwesend und provoziert.











Der aus der „HeuteShow“ bekannte Reichsbürger Norbert Schittke, lebt im Landkreis Hildesheim. Er ist Teil der 2004 gegründeten Exilregierung Deutsches Reich. Sie sieht sich in Folge einer 2004 stattgefundenen „verfassungsgebenden Versammlung“ als die wirkliche Regierung. Als Reichskanzler wurde der Hildesheimer Norbert Schittke ernannt, der mittlerweile in Egenstedt (Landkreis Hildesheim) wohnhaft ist. Zuvor wohnte er in der Hildesheimer Oststadt, wo er bis zur Zwangsversteigerung in einer verwahrlosten Immobilie ein Kontaktbüro zur Reichsregierung betrieb. In jüngster Vergangenheit musste er sich wegen Urkundenfälschung vor dem Hildesheimer Amtsgericht verantworten, nachdem er eigene Pässe und Führerscheine verkauft hatte, wie die Hildesheimer Allgemeine Zeitung berichtete. Er wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. Er ist Betreiber der Internetseite Friedensvertrag.info, auf der er seine Dekrete und Verschwörungsmythen publik macht.

n der Schuhstraße befindet sich ein Tattoostudio mit langer Historie. Ebenso lang ist die Historie extrem rechter Aktivitäten des Inhabers und von Teilen der Belegschaft.
Inhaber Johannes Knoch (Jahrgang 1967) war eine zentrale Figur innerhalb von Blood & Honour (B&H) Niedersachsen. Nach seiner militärischen Ausbildung in der Bundeswehr zog er Mitte der 1990er Jahre nach Südafrika, wo er vermutlich an gewaltsamen Konflikten der weißen Minderheit gegen die schwarze Mehrheit teilnahm.
Zurück in Deutschland baute Knoch das extrem rechte Musik- und Terrornetzwerk Blood and Honour Niedersachsen auf. Er organisierte Konzerte, Sitzungen, Wehrsportübungen und paramilitärische Trainings, die Neonazis auf einen „Rassenkrieg“ vorbereiten sollten. 1998 eröffnete er das Tattoo-Studio „The Last Resort“ in Hildesheim, das zum Knotenpunkt für Neonazis wurde und als Plattform zur Verbreitung rassistischer Ideologien diente. Sein Engagement in B&H und seine Verbindungen zu extremen Netzwerken trugen dazu bei, dass Knoch und seine Gruppe im rechtsextremen Terrorismus, einschließlich des Umfelds des NSU, eine bedeutende Rolle spielten. Im Jahr 2002 durchsuchte die Polizei das Last Resort. Erst 2008 erfolgte eine Verurteilung von Knoch vor dem Landgericht Halle, wegen des Weiterführens verbotener Organisationen (Blood and Honour). Nach längerer Funkstille durchsuchte die Polizei das Tattoostudio im September 2025 erneut. Dieses Mal ging es um die Gruppe „Nordbund“. Soldaten und Polizisten haben sich hier zu einer bewaffneten rechten Gruppe zusammengetan. Die Ermittlungen laufen.



Weiterführende Informationen zu Knoch finden sich in den folgenden Broschüren und Artikeln: