Dieter Riefling (*13. Juni 1968 in Alfeld (Leine)) ist ein Neonazi und (ehemaliger) Kader verschiedener extrem rechter Organisationen, wie der verbotenen FAP, Blood&Honour, NPD, Kameradschaften und zuletzt von Die Rechte. Er tritt bundesweit als Redner bei rechtsextremen Aufmärschen und Kundgebungen auf. Riefling ist in Söhlde wohnhaft, betätigt sich aktuell vor allem im Schreiben von Artikeln und CD-Rezensionen im extrem Rechten Spektrum. In Hildesheim hat in den letzten Jahrzehnten verschiedene Organisationen wie Kameradschaften oder die „Bürgerinitiative für Zivilcourage“ gegründet. Er saß für seine Aktivitäten in der Neonaziszene auch bereits in Haft.


Aktuell steht in Hildesheim keine lokale Gruppe hinter ihm. So konnte er 2019 zur Euroawahl zwar immerhin auf Listenplatz 4 der Partei „Die Rechte“ kandidieren, hatte jedoch kaum Rückhalt dafür in Hildesheim. Der Versuch eines Aufmarsches zur Kandidatur durch Hildesheim im Mai 2019, war das letzte öffentliche in Erscheinung treten in Hildesheim, seinerseits. Damals zeigte sich seine Isolation in der Region. Lediglich 17 Neonazis versammelten sich um ihn. Viele von weit her angereist.
Dennoch ist seine Rolle und die kontinuierliche Betätigung in der Naziszene nicht zu unterschätzen. Aufgrund seiner Historie und den diversen Vorstrafen und Gefängnisaufenthalten gilt er in Teilen der Szene als Ikone. Er pflegt gute Kontakte zu Kadern in Deutschland, Europa und sogar nach Japan. Er betreibt auf Telegram den Infokanal „Miesling News“, schreibt CD-Rezensionen und Artikel in Zeitschriften wie der „NS Heute“.


