Das Tattoostudio „Walk the line“ in der Hildesheimer Scheelenstraße hat seitens des Betreibers einen rechtsradikalen Hintergrund. Die Gründer Mark Senß und Thomas Baxmann arbeiteten bis 2013 für Johannes Knoch in dessen Tattoostudio „Last Resort“.
Beide kommen ebenfalls aus dem rechtsradikalen Blood & Honour Netzwerk und schreckten in der Vergangenheit auch nicht davor zurück, ihre Ideologie mit Gewalt durchzusetzen.

Das Tattoostudio gibt sich queerfreundlich und als Kinderschutzinsel aus. Bei der extrem rechten Vergangenheit des Inhabers Mark Senß eine fragwürdige Selbstdarstellung. Weiterführende Informationen aus der Broschüre „Netzwerk von Kameraden“:
Als Neonazis fiel Mark Senß spätestens ab 1995 auf. In diesem Jahr veranstaltete der Neonazifunktionär Thorsten Heise ein Konzert in Northeim. Antifas hörten damals den Polizeifunk ab. Im Zusammenhang mit einem Hildesheimer Fahrzeug wurden an diesem Tag die Namen von Mark Senß, der damals noch Borowietz hieß, und seiner damaligen Freundin notiert.
Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre besuchte Mark Senß verschiedene Naziaufmärsche und war als Anti-Antifa-Fotograf aus Hannover bekannt. Er ist auf einem B&H-Konzertmitschnitt 1999 in Hildesheim zu sehen. Als Ausdruck seiner Verbundenheit zu B&H ließ sich Senß die Tiwaz-Rune, das Logo der ehemaligen B&H-Sektion Niedersachsen, auf sein Schienbein tätowieren, auf seinem Unterarm prangt eine »28«.

